22.03.2018

Unser Aufruf gegen die Kriegsverbrechen des türkischen Staates in Afrin

Drei Forderungen: Ende der Angriffe, unabhängige Untersuchung der Verbrechen an der Zivilbevölkerung und Maßnahmen von UN, NATO und Europarat.

Der Angriff der türkischen Streitkräfte gemeinsam mit der radikal-islamistisch-salafistischen FSA (Freie Syrische Armee) auf Afrin dauert seit dem 20. Januar 2018 verstärkt an. Zivile Opfer, Zerstörung von Wohngebieten und die irreparable Vernichtung geschichtlich-kultureller Erbgüter sind die bitteren Ergebnisse.

Bevor eine rechtliche Einordnung der Ereignisse in Afrin folgt, fordern wir

  • die Beendigung der Angriffe auf Afrin durch den türkischen Staat und die anderen bewaffneten Gruppen
  • die Untersuchung der Verbrechen gegen die zivile Bevölkerung vor Ort durch unabhängige, international anerkannte Einrichtungen wie das Rote Kreuz sowie die Sicherung von Beweismitteln
  • die zügige Ergreifung von Maßnahmen durch die Vereinten Nationen, die NATO und den Europarat, um diese Angriffe zu beenden und die Zivilbevölkerung in der Region zu schützen

Die vollständige Mappe mit der Dokumentation liegt als Dokument bei.