Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,
sicherlich sind Sie bereits über den in der Presse veröffentlichten Verdacht informiert worden, Abdullah Öcalan, der seit acht Jahren als einziger Gefangener auf der türkischen Insel İmralı inhaftiert ist, werde vorsätzlich vergiftet.
Hintergrund dieses Verdachts ist, dass Haarproben Herrn Öcalans von anerkannten Toxikolog:innen analysiert wurden und die Proben siebenfach erhöhte Strontium- und Chromwerte aufwiesen. Dies bietet Anlass zu höchster Sorge, da ein Mensch mit derartigen Belastungen in akute Lebensgefahr geraten kann und durch die chemische Belastung lebensbedrohliche Folgeerkrankungen auftreten können. Als Ursache kommt bei den Haftbedingungen auf einer Gefängnisinsel eine Umweltverschmutzung nicht in Betracht.
Der vollständige Brief vom 16. März 2007 liegt als Dokument bei.
Dear Chancellor Dr Merkel,
You will no doubt already have been informed of the suspicion reported in the press that Abdullah Öcalan — held for eight years as the sole prisoner on the Turkish island of İmralı — is being deliberately poisoned.
The suspicion arises because hair samples from Mr Öcalan were analysed by recognised toxicologists and showed strontium and chromium levels seven times above normal. This is cause for the gravest concern, since such levels can place a person in acute danger of death and the chemical exposure can give rise to life-threatening secondary illnesses. Given the conditions of detention on a prison island, environmental pollution can be ruled out as a cause.
The full letter of 16 March 2007 is attached as a document.