16.03.2007

Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel

MAF-DAD wandte sich am 16. März 2007 an die Bundeskanzlerin wegen des Verdachts, Abdullah Öcalan werde in der Haft auf İmralı vorsätzlich vergiftet.

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,

sicherlich sind Sie bereits über den in der Presse veröffentlichten Verdacht informiert worden, Abdullah Öcalan, der seit acht Jahren als einziger Gefangener auf der türkischen Insel İmralı inhaftiert ist, werde vorsätzlich vergiftet.

Hintergrund dieses Verdachts ist, dass Haarproben Herrn Öcalans von anerkannten Toxikolog:innen analysiert wurden und die Proben siebenfach erhöhte Strontium- und Chromwerte aufwiesen. Dies bietet Anlass zu höchster Sorge, da ein Mensch mit derartigen Belastungen in akute Lebensgefahr geraten kann und durch die chemische Belastung lebensbedrohliche Folgeerkrankungen auftreten können. Als Ursache kommt bei den Haftbedingungen auf einer Gefängnisinsel eine Umweltverschmutzung nicht in Betracht.

Der vollständige Brief vom 16. März 2007 liegt als Dokument bei.