Die Delegationsreise von Rechtsanwältin Heike Geisweid (Vorstandsvorsitzende MAF-DAD e.V.), Rechtsanwältin Besra Güler (Geschäftsführerin von MAF-DAD e.V.) — die schwerpunktmäßig auf dem Gebiet Migrationsrecht arbeiten — und dem Dolmetscher und Studenten Faruk Celik erfolgte auf Einladung der seit dem letzten Sommer unter einem Embargo stehenden Bewohner:innen des Flüchtlingslagers Machmur.
Die Delegation bereiste vom 5. bis zum 10. März 2020 das Flüchtlingscamp Machmur (kurdisch Mexmûr) und machte sich vor Ort ein Bild über die Lage. Sie führte Gespräche mit Vertreter:innen des Frauen- und Volksrats, der Stadtverwaltung, der Kommissionen für Gesundheit, Bildung und Außenarbeit sowie mit Ärzt:innen, Krankenpfleger:innen, Lehrer:innen, Erzieher:innen und Psycholog:innen.
Weiterhin erfolgte ein Treffen mit zwei Bewohnerinnen, die in Ermangelung einer adäquaten Gesundheitsversorgung im Rahmen des Embargos ihre Kinder verloren haben.
Die vollständigen Beobachtungen, Gesprächsprotokolle und rechtlichen Bewertungen sind im Delegationsbericht zusammengefasst.
The delegation mission by Heike Geisweid, attorney (chair of the MAF-DAD board), Besra Güler, attorney (managing director of MAF-DAD e.V.) — both of whom work mainly in migration law — and the interpreter and student Faruk Celik took place at the invitation of the residents of the Machmur refugee camp, who have been under an embargo since last summer.
From 5 to 10 March 2020 the delegation visited the Machmur refugee camp (Kurdish: Mexmûr) and formed a picture of the situation on the ground. It held talks with representatives of the women's and people's councils, the town administration, the commissions for health, education and external work, as well as with doctors, nurses, teachers, educators and psychologists.
The delegation also met two residents who lost their children for want of adequate health care under the embargo.
The full observations, records of the conversations and legal assessments are set out in the delegation report.